und ich bin wieder zu Hause. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergangen ist! Ich freue mich sehr wieder bei meiner Familie zu sein, meine Freunde live zu treffen, die beiden Fellnasen zu knuddeln, deutsches Brot zu essen, Mineralwasser mit Pitzel zu trinken, .... aber ich werde viele Leute, die ich in Barcelona kennengelernt habe vermissen schnief*. Ein Jahr Erasmus ist um, ich hoffe ihr hattet Spass beim lesen, ich hatte es beim schreiben :-). Und wer weiss wo der Franz bald ratzt... neuer Ort, neuer Blog :-). Ich kann jedem einen Auslandsaufenthalt ans Herz legen, denn neben der zuerst fremden Sprache und Kultur, lernt man sich selbst kennen; das ist nicht immer einfach, bringt einen aber für die Zukunft weiter. Im August bin ich mit der Überzeugung losgezogen total tolerant und weltoffen zu sein und habe mich gefreut in einer Metropole und dann auch noch meiner Lieblingsstadt zu leben, morgen fliege ich als ein, die deutsche Zuverlässigkeit liebendes, Landei zurück, aber ein spanischsprechendes Landei :-D. Ich bin stolz, dass ich unangenehme Situationen gemeistert habe und mich durch so manche schwierige Zeiten durchgeboxt habe. Superinteressant fand ich die katalanischen Bräuche und habe es geliebt rumzureisen. Dies ist mein letzter Post, und der verdient ein besonders schönes Foto- über den Dächern Barcelonas... hier haben selbst Lüftungsschächte und Satelittenschüsslen ihren ganz eigenen Charme :-D
Donnerstag, 23. Juni 2011
Malotze, Malorza, Malle
...war so toll. Ein Wochenende war ich mit 2 Freundinnen auf der Insel der Inseln und war baff wie schön es dort ist. Jedes Klischee bezüglich des Tourimus wurde bedient (Männer mit Tennissocken in Sandalen, dicke Frauen mit Sonnenbrad, viiiiele Deutsche, Currywurst, Bier, etc.), aber diese Berge, diese Dörflein und diese Strände... Nächster Urlaub ist quasi schon gebucht :-D.
Mittwoch, 1. Juni 2011
Besuch vom Brüderlein
10 Tage hat mein "Kleiner" (1,84cm räusper*) bei mir im schönen Batze Urlaub gemacht. Und schön war es :-). Neben Sitghseeing und Strand, wurde gekocht und gefeiert.
Am ersten Abend gab es Sangria und Tapas, am 2. selbstgemachte Paella, am Donnerstag gings zu den Beatsteaks, weiter ging es mit dem magischen Brunnen, dann wurde in seinen Geburtstag reingefeiert, an dem Barca dann auch noch 3:1 gewonnen hat, campeooooones, campeooooones (ja, ich freue mich sehr und noch mehr freuen konnte ich mich in meinem ganz eigenen Messi-Trickot, danke Mama g*), Samstag sang Shakira so laut, dass das Waka Waka auch auf unserem Balkon zu hören war, einen Tag ging es ins Aquarium, den anderen zum Strand, es wurde geshoppt, spaziert, geschmaust, gelacht.

Dann kam mein Geburtstag :-), an dieser Stelle vielen Dank für den Kuchen, den Schal uuuund die Kette trage ich gerade :-), habe mich sehr gefreut. Es war also ein rundum gelungener Urlaub!
Am ersten Abend gab es Sangria und Tapas, am 2. selbstgemachte Paella, am Donnerstag gings zu den Beatsteaks, weiter ging es mit dem magischen Brunnen, dann wurde in seinen Geburtstag reingefeiert, an dem Barca dann auch noch 3:1 gewonnen hat, campeooooones, campeooooones (ja, ich freue mich sehr und noch mehr freuen konnte ich mich in meinem ganz eigenen Messi-Trickot, danke Mama g*), Samstag sang Shakira so laut, dass das Waka Waka auch auf unserem Balkon zu hören war, einen Tag ging es ins Aquarium, den anderen zum Strand, es wurde geshoppt, spaziert, geschmaust, gelacht.
Dann kam mein Geburtstag :-), an dieser Stelle vielen Dank für den Kuchen, den Schal uuuund die Kette trage ich gerade :-), habe mich sehr gefreut. Es war also ein rundum gelungener Urlaub!
Mein schönstes Ferienerlebnis :-)
... war ganz klar das Beatsteak-Konzert letzten Donnerstag. Schon beim Warten vorm Mephisto, lief uns der Bassist über den Weg, sehr cool. Mit 400 Leuten sollte es ein kleines, gemütliches Konzert werden. Wir standen in der zweiten Reihe!!! Tja was soll ich sagen? Band super, Musik der Hammer, Sound vom Feinsten, der Sänger charmant und sexy, der Rest der Band gut drauf -> es war perfekt!!!
PS: Danke Simone für den Tipp :-*
Sonntag, 23. Januar 2011
Perfect day on Tibidabo
Ja, Barcelona ist die schönste Stadt aller Städte. So viel Schönheit..., es ist kaum auszuhalten :-D. Ich war wirklich überrascht, wieder einen neuen, touristenarmen (!!!), wunderschönen Ort zu entdecken. Wir sind durch die Straßen spaziert, vorbei an den Häusern der Schönen und Reichen, Richtung GRÜN. Seufz*. Eine Tasse Schokolade und der blaue Himmel haben den Tag perfekt gemacht.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Passeig de Gràcia im Detail
Diese beiden Fotos von meiner Lieblingsstraße konnte ich euch einfach nicht vorenthalten. So schön leuchten die Farben der Decke in Casa Milà und auf keinem, anderen Bürgersteig läuft man auf so verspielten, hübschen Boden.
back in town!
Nach drei Wochen Schnee, Kekse, Weihnachten, Geschenke, etc. hat sich der Franz wieder in dem schönen Barcelona eingefunden und eine Freundin mitgebracht, die dann auch auf den 7qm² genächtigt hat. Hier ein paar Eindrücke von unserem Sightseeing-Wochenende. Neben dem für mich bereits bekannten (Sagrada Familia, Parc Güell, Las Ramblas,...) war ich zum ersten Mal im deutschen Pavillon und sehr begeistert. Normalerweise ist Bauhaus nix für mich, aber diese klaren Linien und verschiedenen Materialien,.... schööön.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Kurzurlaub in good old Germany
Darf ich vorstellen: Paula. Rotzfrech, aber zuckersüß. Am Wochenende habe ich sie endlich, nach etlichen Skype-Konferenzen kennen gelernt. Es begann mit einer Familien-Freunde-Feier in meinem bereits weihnachtlich dekorierten zuHause und leeeeckerem Essen. Weiter gings mit etwas leckerm -Bratwurst- auf dem Weihnachtsmarkt in Münster am Samstag mit anschließender Geuburtstagsparty einer Freundin. Und schließlich folgte am Sonntag der "weltbekannte" Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum. Zum Schluss gab es am Montag noch den, von mir heiß ersehnten, Schnee, gerade noch rechtzeitig vor Abflug.
Kurzum- ein perfektes Wochenende. Und damit ich den "Anschluss" bis zum 24. nicht verliere, hängt nun in meinem Zimmer ein Adventskalender, es gibt Mandarinen uuuund eine Kerze!
Montag, 22. November 2010
Feliz Navidad- Weihnachten auf spanisch!
Flip-Flops, T-Shirts und Sonnenschein? -Nein, so richtig will es hier noch nicht Weihnachten werden. Während nächste Woche der erste Advent ansteht und in Deutschland Schnee vorausgesagt wird, die Strassen geschmückt sind und im Supermarkt tonnenweise Süßigkeiten aufgefahren werden- in Spanien: NADA. Naja, fast nada, zumindest ist es die letzte Woche kälter geworden (keine Touris in Flip-Flops mehr), auch das Funkeln der Weihnachstbeleuchtung im Sonnenschein ist zwar schön, wirkt aber verbunden mit dem Schriftzug Bon Nadal abstrakt. Auch das, was es im Supermarkt an Weihnachtssüßigkeiten zu kaufen gibt (meine Figur bedankt sich) ist eher mau. Die Spanier sind was das angeht ein bisschen langsamer (vielleicht gibt es deswegen erst im Januar Geschenke :-D, von wegen "Die drei heiligen Könige bringen die."). Und was macht eine Erasmus-Studentin aus Deutschland um weihnachtliche Gefühle zu entwickeln? -Genau übers Wochenende den Heimurlaub antreten und mit Glühfix und Ausstechern zurückkommen :-). Guter Plan!
Freitag, 12. November 2010
Més que un club?
| Camp Nou |
| fröstelnd, aber stolz |
| Jetzt gehts lohos! Jetzt gehts lohos! |
Wo genau ratzt der Franz eigentlich in Batze?
HIER!!! Das sind meine 4 Wände. Klein aber fein. Nach 2 Ausflügen zu Ikea (was überings exakt so aussieht wie in Dortmund und Köttbulla gibts auch) und kleineren Umstellaktionen sieht mein trautes Heim nun so aus :-).
Sonntag, 7. November 2010
Auf den Spuren der Römer
| Skulptur küsst Taube- schöööön. |
Der Plan war sich zum Abschluss noch ein Viadukt anzuschauen, doch wir haben den Bus verpasst und an der Dönerbude namens "Döner Kabab Berlin" (ja, sie haben es tatsächlich falsch geschrieben) konnten wir nicht vorbeigehen. Was lernen wir daraus? 1. kleine Kriminalitäten sind erlaubt (besonders wenn man blond ist und behaupten kann kein Spanisch zu verstehen und aus Versehen eingedrungen zu sein)
und 2. Döner ist deutsch (heute bestätigt).
Sonntag, 24. Oktober 2010
Ein Abend a la "L'auberge espangole"
Zwei Kanadierinnen, eine Ukrainien, ein Schwede und eine Deutsche (ich)- eine bunte Mischung. Zusammen gingen wir am einem Donnerstagabend zur "Oveja negra" einer beliebten Kneipe in El Raval, also quasi bei mir um die Ecke. Der Eingang ist unscheinbar, aber die Bar an sich ist groß, laut und vor allem voll (und das jeden Tag). Dort gibt es sehr gute Sangria und das Publikum ist sehr gemischt: Katalanen, Spanier, Touristen, Erasumsstudenten, alles trifft sich dort. So kam es dass ich (schon leicht einen vom Sangria im Ohr) zwischen englisch, spanisch, katalanisch und deutsch switschte- wow. Es war ein toller Abend. Schnell haben wir neue "Freunde" gefunden :-). Also, wenn ihr mal in Barcelona seid und euch an einem Abend einsam fühlt, Durst habt, euch langweilt... geht in "das schwarze Schaf" :-).
Meine gaaaanz eigene Kamera
... ja das ist sie. Endlich bin ich stolze Besitzerin eines eigenen Fotoapparats. Vor euch erstrahlt mein Baby in girly Pink g*, erworben beim Corte Inglés Placa Catalunya, war bereits schon einmal in Tarragona im Einsatz (dazu mehr in einem der nächsten Posts).
Montag, 18. Oktober 2010
Die Costa Brava schmelz*
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| Burg von Tossa de Mar |
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| Blick von der Burg |
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| Sant Pere de Rodes |
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| Ausblick von Dalí's Terasse |
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| Cadaqués |
Mittwoch, 29. September 2010
Let's Paaaaarty!
Ja, Party-Machen ist ein fester Bestandteil vom Erasmusleben. Es steht quasi mit auf dem Stundenplan. Ich bekomme täglich (ja auch unter der Woche) Einladungen zu Erasmus-Parties per Facebook. Wenn man nicht Eramusstudent ist, braucht man bloß gegen 21h über die Ramblas spazieren und hat schon nach 2min 10 verschiedne Flyer in der Hand. Die Auswahl ist also groß. Doch das Schicksal (bzw. die andere Russin) führte uns zur "Brown Sugar Party", die in einer Disko am Hafen stattfand. Klingt zunächst nach einer stinknormalen R'n'B-Party. Falsch! Bereits als wir über die Terasse in den "Tanzsaal" kamen, fielen mir die sehr großen Frauen, mit den viel zu vielen tiefen Stimmen auf. Warum? Weil es mal Männer waren! Zu den Transen gesellten sich sehr gutaussehende Typen in teuren Anzügen, wenige Touristen, alte Männer mit Kameras und ein -als Küchenschabe (!!!) verkleideter- Gogoboy. Ich versuchte cool zu bleiben und bestellte mir Alkohol (was ich auch brauchte, wie sich nur wenig später rausstellte). Ein älterer und sehr fieser Typ mit grooooßer Kamera wollte uns fotographieren. Und wie auf dem roten Teppich ging es blitz* blitz* blitz* und von unten, und von oben, schräg von der Seite,.... Freak. Gefilmt wurden wir auch, komisch. So komisch dass wir die Kellnerin fragten: "Que pasa?" Ja supi, wo war Franzi gelandet? Ja wo? -Auf einer Party für einen Miss and Mister Facebook Wettbewerb für ein Pornoblättchen. Und das Beste ist: Ich bin nun auf drin, also in dem öhm Magazin. Nach der Darbietung einer sogenannten Erotiksängerin, die beim Singen *surprise* stripte, gingen wir. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, kann ich noch nicht mal mehr sagen, was mich am meisten aus dem Konzept hat: die Transen? das Porno-Magazin? die Nacktsängerin? Nein, ich glaube es war der tanzende Käfer.
Donnerstag, 16. September 2010
Was es heisst "català" zu sein...
| Hauswand in Figueres |
| Der Kampf ist der einzige Weg! Wir gewinnen! |
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| Quelle: http://www.tiere-kleinanzeigen.com |
Montag, 13. September 2010
Lección I: Wohnungssuche auf Katalanisch
"Buscar piso" ist gar keine einfache Sache... First step: Kontaktaufnahme, die sich schwierig gestalten kann, wenn man 1. nicht weiss wie man bei seinem neuen "spanischen" Handy die Lautstärke reguliert, 2. einem Vokabeln wie "Kündigungsfrist" und "Kaution" fehlen und man sich 3. in einer lauten U-Bahn befindet. Aber genau dieses Gespräch, was meinerseits halbbrüllend und mit vielen "Hähs" und "Otra vez, por favor" verlief, führte mich zu meiner Bleibe.
Doch der Weg dahin war lang: 18 Wohnungen in drei Tagen!!! Meine Fresse,... in nur 3 hätte man wirklich (über-)leben können, die anderen waren saudreckig, die Mitbewohner muffelig, die Preise gigantisch oder die Gegend zum Fürchten. Von Müllhaufen in der Küche, über 11-Mann-Wg's, bis zu Hanfpflanzen hinterm Fernsehr haben wir alles gesehen,...
Dabei hatten die Russin und ich ganz andere Vorstellungen: eine nette, gemütliche Wohnung mit Balkon auf dem wir morgens unseren Kaffe trinken, in einer ruhigen Strasse mit Platanen, in Nähe des gotischen Viertels.
| gruuuselig! eine der 15 Anti-Wohnungen |
Dabei hatten die Russin und ich ganz andere Vorstellungen: eine nette, gemütliche Wohnung mit Balkon auf dem wir morgens unseren Kaffe trinken, in einer ruhigen Strasse mit Platanen, in Nähe des gotischen Viertels.
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